Prostitution nur in Bordellen und den von dir genannten Rahmenbedingungen klingt sinnvoll. Aaaaber, erklär mir mal bitte den Reiz, wenn du dem vorherigen Freier noch auf dem Flur begegnest und dann... Hat was von in einer öffentlichen Toilette baden...
Mh, bezahlter Sex ist doch in erster Linie Triebabfuhr - weniger Romantik oder Ambiente.
Natürlich hätte ein ausladendes Zimmer, mit Kerzen beleuchtet, einiges mehr an Charme zu bieten. Doch wenn die Strassenprostitution verboten, Bordelle aber erlaubt wären, ist es immer noch heimeliger ins unter staatlicher Kontrolle stehende Puff* zu gehen, als eine illegale Prostituierte im Busbahnhofsklo knallen zu müssen.
*damit meine ich nicht einen Beamten am Eingang der die Mehrwertsteuerbelege kontrolliert, sondern sowas wie Gesundheitsinspektoren, Arbeitsrechtler, von mir aus auch Sozialarbeiter.. das wäre vielleicht sinnvoller, als Letztgenannte mit verzogenen und renitenten Jugendlichen zu verheizen.
He, guter Einfall! Wer jetzt meint "Verbote beschneiden meine Freiheit! ruft, könnte ja evtl. einem gutschweizerischen Kompromiss zustimmen:
Mehr staatliche Kontrolle in der Prostitution und dafür weniger staatliche Kontrolle bei der sozialen Eingliederung von straffälligen Jugendlichen - die müssten in den Wald oder in den Steinbruch (natürlich unter normalen Arbeitsbedingungen, ohne Handy) Wetten ein Knastaufenthalt wäre dann nur noch halb so cool?
Ja, scheinbar ist es für manche Männer besser so, als sich um ihre Triebe "eigenhändig" zu kümmern. Mir würden bei dem Gedanken an den Vorgänger, der unmittelbar zuvor noch da war, sämtliche Triebe vergehen...
Was die Wiedereingliederung renitenter Jugendlicher angeht, da braucht es beides, vernünftige Sozialarbeiter und klare Regeln wie Handyverbote am Arbeitsplatz, angemessene Aufgaben, ...
Total Anzahl Männer : 100 davon normal stimulierbare : 80 minus Glückspilze : 79 minus diejenigen, die ihre Frau nicht fragen : 50 minus Masturbatoren : 1
... so... und jetzt rechnen wir diesen Einen auf die Wohnbevölkerung (DE und CH von mir aus) hoch und was kriegen wir?
Das Resultat
Der Vorgänger ist wohl erst hinterher das grössere Übel.
Für mich bleibt trotzdem der unangenehme Eindruck einer stark frequentierten öffentlichen Toilette. Tut mir sehr leid für den einen von 100 Männern.
Aber wenn es diesem 1% gut tut, sei ihnen die Nutzung solcher Dienste gegönnt, ich muss ja nicht alles nachvollziehen können ;)
Immerhin erscheint es mir in einem gut geführten Bordell hygienischer als in so einem Wohnwagen an der Bundesstraße.